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01.07.2010

Wassergebühren bleiben stabil
Vor einem Jahrzehnt präsentierte sich der Wasserverband Lausitz (WAL) wirtschaftlich angeschlagen. Unternehmensberater bescheinigten ihm keine rosige Zukunft. Die damalige drastische Gebührenerhöhung sorgte für einen Aufschrei. Die höheren Einnahmen würden nur für eine kurze Erholungsphase taugen. Doch es kam anders: Die Wasser- und Schmutzwassergebühren waren damals zwar vergleichsweise hoch, aber sie sind bis heute stabil. »Beim Trinkwasserpreis ist kurzfristig keine Erhöhung vorgesehen«, schiebt Verbandsvorsteher Dr. Roland Socher eine gute Nachricht hinterher. Beim Schmutzwasser soll der Preis gar noch über Jahre auf dem jetzigen Niveau gehalten werden. Ein Grund seien die mehr als 5500 neuen Hausanschlüsse aus den vergangenen fünf Jahren. Sie spülen kräftig Schmutzwasser in die Kläranlagen, deren Auslastung ansonsten wegen des Bevölkerungsrückganges (etwa 18 % seit 2000) deutlich gesunken wäre. Seitdem steigen die Abwassermengen wieder. Der WAL habe vor einem Jahrzehnt ein »ganzes Bündel von Maßnahmen« aufgelegt, um aus dem Tal herauszukommen und sich für die Zukunft neu aufzustellen, erinnert sich Dr. Socher. Er war damals gerade als Verbandsvorsteher gewählt worden. Viele Millionen Euro seien beispielsweise durch den Neubau eines kleineren Wasserwerkes in Tettau gespart worden. Stattdessen wurde mit Vattenfall ein Wasserliefervertrag aus Richtung Schwarze Pumpe vereinbart. Während der aktuellen Hitzetage werde das Wasserwerk mit voller Leistung von 23 000 Kubikmetern am Tag gefahren. Zusätzlich liefert Vattenfall bei Bedarf bis zu 12 000 Kubikmeter täglich. Eine weitere Folge dieser Kooperation war, dass das Wasserwerk Buchwalde stillgelegt werden konnte. Mit der Landwirtschaft gebe es Kooperationsvereinbarungen über die Lieferung von Grundwasser, das sie selbst nicht so günstig fördern könnte. Ab 2005 wurde Abwasser aus Welzow in die nicht ausgelastete Kläranlage nach Großrä- schen gepumpt. Ein entscheidender Schritt hin zu einer größeren Wirtschaftlichkeit sei die Privatisierung der Betriebsführung ab 2006 gewesen. Dadurch konnte das Geschäft mit Dritten weit über die WAL-Grenzen hinaus ausgeweitet werden. Heute geben sich Delegationen aus aller Herren Länder beim WAL-Betrieb die Klinke in die Hand, um von den Lausitzern zu lernen. »All diese Maßnahmen haben nicht nur die Gebühren stabil gehalten, sondern auch die Beschäftigung gesichert«, so Dr. Socher. Heute arbeiten in dem Unternehmen mehr als 150 Frauen und Männer. Vor zehn Jahren lagen die Wasser-/Abwassergebühren laut WAL im Landesvergleich im teuren Drittel, heute im günstigsten Drittel. Ein 3-Personen-Haushalt mit 90 Kubikmeter Wasserabnahme/Abwasserentsorgung im Jahr zahlt beim WAC Calau, dem preisgünstigsten Verband, im Plattenbau jährlich 326 Euro, im Einfamilienhaus 603 Euro. Beim WAL gibt es diesen Unterschied nicht. Hier zahlen alle 569 Euro. Beim LWG Cottbus sind es 567 Euro und beim SWAZ Spremberg 679 Euro.
Von Manfred Feller |
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09.06.2010

Wasserverband hält 200 Bauleute auf Trab
Senftenberg Der Wasserverband Lausitz (WAL) gehört im Süden des Landkreises seit Jahren zu den größeren Auftraggebern im Baubereich. „Durch unsere Investitionen haben wir mehr Menschen beschäftigt, als der WAL-Betrieb Mitarbeiter hat“, sagt Verbandsvorsteher Dr. Roland Socher. „Im Tiefbau waren über Jahre ungefähr 200
Bauleute für uns tätig, außer im Winter natürlich.“

Eine der Baustellen des Wasserverbandes befindet sich in Schwarzheide. In der Straße der Jugend wird eine Schmutzwasserleitung verlegt. Dazu gehört auch der Einbau neuer Hausanschlüsse. Foto: Steffen Rasche
Zum Bestand des WAL gehören mittlerweile 500 Kilometer Kanalrohre. Davon ist die Hälfte neu verlegt worden. Seit 2005 sind in den Ausbau und in die Sanierung des zentralen Schmutzwassernetzes etwa 50 Millionen Euro investiert worden. Vier Fünftel dieser Summe flossen in den Neubau. Die Gebühren sind nicht niedrig, sie sind aber trotz der hohen Investitionen stabil geblieben. Schwerpunkt der WAL-Bautätigkeit bleibt die Flächenstadt Lauchhammer. Sie wurde inzwischen zu großen Teilen an das zentrale Schmutzwassernetz angeschlossen, das in Richtung der Kläranlage zwischen den Stadtteilen Süd und West führt. Die letzten Erschließungsmaßnahmen sind im Gange. Der WAL rechnet mit dem Abschluss in diesem Jahr. Allerdings hat sich in der Elsterwerdaer Straße eine Initiative gebildet. Dahinter stehen laut Dr. Socher elf Anlieger. Sie wollen ihre Grundstücke unbedingt noch an das Kanalnetz angeschlossen haben. Für den ein wenig abgelegenen Bereich komme jedoch nur eine Sonderlösung in Frage - eine Druckentwässerung mit einer kleinen Pumpstation. Dadurch kommt auf die Eigentümer höherer Aufwand zu. Wenn sie den Kanal dennoch wünschen, soll im nächsten Jahr gebaut werden. Die Grundstücke sind zum Teil klein und würden sich wegen des ansteigenden Grundwassers nicht so richtig für eine Kleinkläranlage oder abflusslose Grube als Dauerlösung eignen.
Lauchhammer-Mitte:
Dort plant der WAL noch für dieses Jahr eine größere Sanierungsmaßnahme am Kanalnetz.
Lauchhammer-Nord:
Dieser Stadtteil wird bis einschließlich 2011 zu großen Teilen kanalisiert. Gebaut wird - wie in Frauendorf, Lindenau und Kroppen - eine Vakuumentwässerung. Diese sei aufgrund der alten Leitungen und des Geländeprofils die beste Lösung. Vorteil: Wegen des unterirdischen Vortriebs der Rohre halten sich die Eingriffe im Straßenkörper und auf den Grundstücken in Grenzen. Die alten Rohre dienen künftig der Regenentwässerung.
Kostebrau:
»In Kostebrau werden wir uns ab 2012/13 auf die Sanierung des Bestandes konzentrieren«, sagt WAL-Verbandsvorsteher Dr. Roland Socher. Das vorhandene Mischsystem für Abwasser und Regenwasser soll weiter entflochten werden. Das heißt: Es werden viele neue Leitungen in erschlossenen Straßen verlegt, aber auch unerschlossene Gebiete mit dem Netz verbunden.
Ortrand:
Eine der letzten Straßen, die in Ortrand an der Schmutzwassernetz angeschlossen werden, ist der Grenzweg. Dort soll in den Sommermonaten gebaut werden. Mit Kostebrau schließt der Verband seine umfangreichen Neubauinvestitionen vorerst ab. »Dann werden wir uns auf die Sanierung alter Leitungen konzentrieren«, so Dr. Socher. Aber auch der Grundwasseranstieg sorgt für Arbeit. Damit alte Leitungen dicht und stabil bleiben, werden neue Rohre, als Inliner bezeichnet, eingezogen. In diesem Zusammenhang müssen dann auch viele Hausanschlüsse erneuert werden. Mit zusätzlichen Investitionen wegen des Grundwasseranstiegs rechnet der WAL vor allem in Schwarzheide und Senftenberg, teilweise auch in Lauchhammer. »Das sind unsere Schwerpunkte in der Zukunft«, sagt der Verbandsvorsteher.
Von Manfred Feller
Die Weißen Flecken des WAL
Das Verantwortungsgebiet des Wasserverbandes Lausitz erstreckt sich teilweise über die Grenzen des Altkreises Senftenberg hinaus. In diesem großen Territorium ist keineswegs jeder Ort am Schmutzwassernetz und damit an eine Kläranlage angeschlossen. 09.06.2010 Es gibt noch einige weiße Flecken, die es auch bleiben sollen. Der Aufwand wäre zu hoch, um sie anzuschließen. Manche Gemeinden wie Neupetershain sowie Klein- und Großkmehlen (weitere Anschlüsse befinden sich in der Planung) sind nur teilweise angeschlossen, Saalhausen soll eine sogenannte Insellösung erhalten. Nicht an das Kanalnetz angeschlossen werden Hermsdorf, Jannowitz, Lipsa, Grünewald, Schwarzbach, Brieske-Dorf, Bahnsdorf, Lieske, Allmosen, Dörrwalde, Barzig (gehört nicht dem Wasserverband Lausitz Verband an), Klettwitz, Schwarzheide-Ost und Schraden im Nachbarkreis Elbe-Elster.
mf
Mehr Abwässer mobil entsorgt, obwohl Kanalnetz gewachsen ist
Der Anschlussgrad der Haushalte im Gebiet des Wasserverbandes Lausitz (WAL) am Schmutzwasserkanalnetz lag im Jahr 2000 bei genau 63,2 Prozent (= 63 400 Einwohner) und erhöhte sich durch die hohen Millioneninvestitionen auf 80,8 Prozent (= 68 700 Einwohner) im Vorjahr. Nach dem Abschluss aller Baumaßnahmen in den kommenden zwei bis drei Jahren rechnet Verbandsvorsteher Dr. Roland Socher mit einem Anschlussgrad von 85 Prozent. Heute leiten im Verbandsgebiet nur noch rund 17 000 Einwohner ihre Schmutzwässer nicht in ein zentrales Netz ein. Angesichts dieser Entwicklung ist anzunehmen, dass die mobile Entsorgung von Abwasser und Fäkalschlamm aus den abflusslosen Gruben und Kleinkläranlagen drastisch zurückgegangen sein muss. »Doch das ist nicht der Fall«, stellt Dr. Socher fest. Die Menge hat sich seit 2005 sogar noch erhöht - von 70 000 Kubikmeter auf 83 000 Kubikmeter im vergangenen Jahr. Der Hauptgrund sei, dass sehr viele Grundstücksbesitzer ihre Abwässer zuvor nicht korrekt entsorgt hatten. Nicht wenige hätten das Versteckspiel selbst aufgegeben, andere seien angezeigt worden. Der WAL selbst sei gar nicht so sehr in die Offensive gegangen. »Wir sind kein Überwachungsapparat«, sagt der Verbandsvorsteher. Gegen absolut Unbelehrbare seien aber auch Bußgelder verhängt worden.

Mit einem Saug-Spülwagen fährt die Schwarze Elster Recycling GmbH die Abwässer von Haushalten ab, die nicht an das zentrale Netz angeschlossen sind. Archivfoto: Wünsc
Im WAL-Gebiet sind in den zurückliegenden fünf Jahren ungefähr 1100 neue biologische Kleinkläranlagen auf privaten Grundstücken entstanden. Kleinen Haushalten sei oftmals geraten worden, aus Kostengründen bei der abflusslosen Grube zu bleiben und lieber die regelmäßigen Transporte zu bezahlen. Die mobile Entsorgung der mehr als 80 Millionen Liter Schmutzwasser im Jahr übernimmt im Auftrag des Wasserverbandes die »Schwarze Elster« Recycling GmbH in Großräschen. »Dafür sind von uns von Montag bis Sonnabend sechs Fahrzeuge im Einsatz«, sagt Geschäftsführer Patrick Erler. Der Notdienst fahre bei Bedarf rund um die Uhr. Der Recyclingbetrieb beschäftigt am Standort Großräschen 150 Mitarbeiter und in der Niederlassung Herzberg 35 Leute. Die mobile Schmutzwasserentsorgung ist eines der vielen Standbeine des Unternehmens. »Diese Sparte hat bei uns einen hohen Stellenwert. Sie ist ein starker und wichtiger Geschäftszweig«, so Patrick Erler.
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12.05.2010

Lange Abwasserleitung in Lauchhammer verlegt
Lauchhammer Lange Abwasserleitung in Lauchhammer verlegtDer Wasserverband Lausitz (WAL) hat nach Angaben seines Vorstehers Dr. Roland Socher in den vergangenen fünf Jahren in der Stadt Lauchhammer sage und schreibe 67 Kilometer Schmutzwasserleitungen verlegt. 12.05.2010 Diese Strecke würde locker reichen, um auf dem Straßenweg Senftenberg mit der Dresdner Altstadt zu verbinden. In Lauchhammer sind während dieser Zeit mehr als 2500 Grundstücke an das öffentliche Kanalnetz in Richtung des Klärwerkes in Süd angeschlossen worden. Straßen wurden - nicht immer zur Freude der Anlieger und der umleitungsgestressten Kraftfahrer - insbesondere in den Stadtteilen Mitte, Ost, West und Süd sowie im Ortsteil Grünewalde verlegt. Das Investitionsvolumen des Verbandes allein für die Stadt Lauchhammer beläuft sich bisher auf annähernd 17 Millionen Euro. In diesem Jahr will der WAL im Stadtteil Lauchhammer-Nord Schmutzwasserleitungen verlegen. Ab 2012 soll dann der Ortsteil Kostebrau an der Reihe sein. mf |
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23.04.2010

Abwasser aus Arnsdorf fließt in absehbarer Zeit ins Klärwerk
Arnsdorf Ab der nächsten Woche ist für die Autofahrer auf der langen Ortsdurchfahrt in Arnsdorf Vorsicht geboten. Der Wasserverband Lausitz (WAL) will hier bis zum Spätsommer eine neue Vakuumleitung für häusliches Abwasser verlegen lassen. 23.04.2010 Installiert wird der neue Abwasserstrang im sogenannten Spülbohrverfahren mit einer halbseitigen Sperrung der Hauptstraße. „Die Arbeiten beginnen am Ortseingang aus Jannowitz kommend. Anschließend wandert die Baustelle in jeweils 200 bis 300 Meter langen Abschnitten durch Arnsdorf“, informierte WAL-Vorsteher Dr. Roland Socher. In der Bauphase soll der Verkehr per Ampel geregelt werden. Das gesammelte Schmutzwasser aus dem 780-Einwohner-Dorf soll künftig von einer Vakuumstation am nördlichen Ortsrand über eine bereits errichtete Druckleitung nach Ruhland und zur BASF-Kläranlage nach Schwarzheide gepumpt werden. Neben der neuen Leitungsader entlang der Hauptstraße wird ein zweiter Abwasserstrang in Arnsdorf durch die Dorfaue, die Ludwig-Jahn-Straße, die Straße Am Schwarzwasser sowie durch die angrenzenden Stichstraßen führen. Baubeginn für diesen Abschnitt ist voraussichtlich im Herbst. „Bis auf ganz wenige Ausnahmen erhalten damit fast alle Arnsdorfer Grundstücke einen Schmutzwasseranschluss bis zum Klärwerk“, betonte WAL-Chef Socher. Die Kosten der Maßnahme bezifferte er mit etwa 1,5 Millionen Euro. Der Kanalausbau in Arnsdorf markiert zugleich den vorläufigen Abschluss eines ambitionierten Programm zum Ausbau des zentralen Abwassernetzes im Verbandsgebiet. Die Gesamtsumme der Investitionen seit dem Jahr 2003 hat inzwischen den stolzen Wert von rund 70 Millionen Euro erreicht. Von 2005 bis 2009 wurden in der WAL-Region etwa 5500 neue Hausanschlüsse für Schmutzwasser hergestellt. „Dadurch liegt jetzt der vorhandene Anschlussgrad bei den Grundstücken bei über 80 Prozent“, erklärte Verbandschef Roland Socher.
Oliver Sobe
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19.03.2010
Hohe Wasserqualität im Versorgungsgebiet des Wasserverbandes Lausitz
Kunden können zum Schutz des Wassers in unserer Region beitragen
Der Tag des Wassers am 22.03.2010 steht unter dem Motto "Reines Wasser für eine gesunde Welt". Die Vereinten Nationen haben dieses Thema auch gewählt, weil die Nutzung des Wassers für den Menschen oberste Priorität hat und deswegen größte Anstrengungen erforderlich sind, um das Wasser sauber zu halten.
"Unser Trinkwasser hat beste Qualität, da es aussschließlich aus Grundwasser aufbereitet wird. Die strengen Vorschriften der Trinkwasserverordnung werden problemlos eingehalten", so Dr. Roland Socher, Verbandsvorsteher des Wasserverbandes Lausitz. "Unsere Kunden können zur Sicherung der hohen Wasserqualität ihren Beitrag leisten: Es ist zum Beispiel sinnvoll, Wasch- und Reinigungsmittel sparsam zu dosieren. Waschmittel enthalten Stoffe, die unser Wasser belasten. Schon durch das exakte Dosieren, entsprechend dem Verschmutzungsgrad der Wäsche und dem günstigen Härtebereich unseres Wassers von 2 (mittel), kann man eine unnötige Umweltverschmutzung vermeiden und außerdem den Geldbeutel schonen."
Marten Eger, Geschäftsführer der Betriebsführungsgesellschaft des WAL, weiß aus dem Tagesgeschäft um die Not der Schmutzwasserkanäle und Kläranlagen.
Reste von Lösungsmitteln, Pflanzenschutzmitteln, Fotochemikalien, Kosmetika, Holzschutzmitteln sowie Batterien, Farben und Lacke gehören in den Sondermüll und keinesfalls ins Abwasser, wo ihre Entfernung später aufwändig und teuer ist. "Man sollte schon beim Einkauf überlegen, ob es nicht umweltfreundlichere Alternativen gibt, beispielsweise lösemittelfreie Farben oder wiederaufladbare Akkus. Problematisch fürs Wasser sind auch Medikamente. Alte oder nicht mehr benötigte Medikamente nimmt die Apotheke zurück", betonte Eger.

Historie des Weltwassertages:
Der "Tag des Wassers" - heute vielfach als "Weltwassertag" bezeichnet - wurde auf der 47. Vollversammlung der Vereinten Nationen am 22. Dezember 1992 ins Leben gerufen. Ausschlaggebend war die Agenda 21, die von der Konferenz der Vereinten Nationen über Umwelt und Entwicklung (United Nations Conference on Environment and Development UNCED) im Juli 1992 in Rio de Janeiro beschlossen wurde. In der 300 Seiten starken Agenda 21 behandelt das Kapitel 18 die Probleme und Notwendigkeiten einer nachhaltigen Wassernutzung. Der "Tag des Wassers" soll dazu beitragen, die dort aufgeführten Empfehlungen in den einzelnen Ländern umzusetzen. Die Mitgliedsländer der UN sind aufgefordert, am Weltwassertag mit konkreten Aktionen auf die Bedeutung des Wassers für das tägliche Leben aufmerksam zu machen, denn "[...] alle sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten [hängen] weitgehend von der Versorgung mit Süßwasser und von dessen Qualität [ab]". Der Schutz der Wasservorkommen und dessen schonende nachhaltige Nutzung sind laut der UN-Resolution nur durch ein entsprechendes Bewusstsein in der Bevölkerung zu erreichen. Dieser Bewusstseinsbildung in der Öffentlichkeit soll der "Tag des Wassers" dienen. Jährlich setzen die Vereinten Nationen schwerpunktmäßig ein bestimmtes Thema fest, unter dem der "Tag des Wassers" steht.
ur
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16.03.2010
Havarie an der Hauptleitung
Im Zuge der Umverlegung der im Elstervorland liegenden Hauptversorgungsleitung im Bereich des Senftenberger Steindamms wurde diese durch ein sächsisches Baunternehmen beschädigt. Durch den starken Wasseraustritt aus dem betroffenen Leitungsabschnitt kam es zwischen 15.00 und 16.00 Uhr zu erheblichem Druckabfall in den Versorgungsbereichen Stadt Senftenberg, in Großkoschen und auch in Sedlitz. Gegen 16.00 Uhr konnte nach Umschieberungen die Versorgung wieder hergestellt werden. Die defekte Leitung wird nach Fertigstellung der neuen Leitung außerhalb der Hochwasserschutzanlagen der "Schwarzen Elster" planmäßig außer Betrieb genommen.
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25.02.2010
Baubeginn Schmutzwasserhauptsammler in Schwarzheide
Am 08.März 2010 beginnen im Auftrag des Wasserverbandes Lausitz die Arbeiten am Schmutzwasserhauptsammler sowie der Hausanschlussleitungen und Schächte in der Straße der Jugend beginnend von der Ruhlander Straße bis zum Sorgenweg mit abschnittsweiser Vollsperrung. Die Schächte und Schmutzwasserhausanschlussleitungen werden in offener Bauweise erneuert, der Schmutzwassersammler mit der Inlinertechnik saniert. Die Kanaltiefe beträgt bis zu 4,70 m mit schwierigen Grundwasserverhältnissen. Die Grundwasserabsenkung erfolgt daher mittels Brunnen und Ableitung mit einer zeitlich befristeten, fest installierten, oberirdischen Rohrleitung über die Straße der Jugend - Schwarzer Weg - Schollstraße - Ringstraße.
Die Baumaßnahme läuft vorraussichtlich bis September 2010.
Die Verkehrsteilnehmer werden um Beachtung der Verkehrsführung und die Anlieger um Verständnis gebeten. |
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03.02.2010

Häuser in Hosena von Trinkwasser-Havarie betroffen
Hosena Die heulenden Sirenen haben am Montagabend im Senftenberger Ortsteil die Kameraden der örtlichen Feuerwehr zu einem besonderen Einsatz gerufen. Nach einem Rohrbruch im Bereich der Hauptversorgungsleitung in der Rosa-Luxemburgstraße/Ecke Oststraße stand die komplette Fahrbahn der Landesstraße unter Wasser, das sich sofort in eine spiegelglatte Eisfläche verwandelte.
03.02.2010
Neben der Überflutung bestand auch die Gefahr der Unterspülung.
Aufgrund des starken Wasseraustritts konnten die Reparaturarbeiten durch den WAL-Betrieb erst gegen Mitternacht beginnen, informiert Unternehmenssprecher Ulf Riska. Gerissen ist auf einer Länge von drei bis vier Metern ein Asbestzementrohr. Laut Riska handelt es sich um einen altersbedingten Materialausfall. Die Rohrleitung stammt aus dem Jahr 1958.
80 Häuser mit 200 Bewohnern waren von dem Trinkwasserausfall betroffen. Eine Notversorgung mittels Wasserwagen war aufgrund des Frostes nicht möglich. Erst am Dienstag um 12 Uhr konnten die Hähne wieder aufgedreht werden.
Die vorbeiführende Landesstraße musste in der Nacht durch die Straßenmeisterei im betroffenen Bereich voll gesperrt werden. Die Freigabe erfolgte am Dienstagfrüh. Die Oststraße als kommunale Siedlungsstraße blieb weiterhin gesperrt.
Für 2010 ist vorgesehen, den vorhandenen alten Leitungsbestand im Bereich der Luxemburgstraße zu sanieren, gibt Ulf Riska Auskunft. Er spricht von „einer massiven Schadenshäufung“, wie es sie in keinem anderen Bereich des Wasserverbandes geben würde. Erst im Oktober 2009 hatte es dort die letzte größere Havarie gegeben. Andrea Budich
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06.01.2010

Senftenberger Trinkwassertrasse wird hinter den Deich verlegt
Senftenberg Derzeit wird im Auftrag des Wasserverbandes Lausitz durch die Firma WAL-Betrieb eine Trinkwasserhauptleitung in Senftenberg umverlegt. Die Leitung mit einem Durchmesser von 500 Millimetern werde im Bereich zwischen WAL-Gebäude und Fußgängerbrücke nahe der Grundschule „Am See“ auf einer Strecke von 400 Metern aus dem Vorland der Schwarzen Elster entfernt und südlich des Flusses hinter dem Deich wieder in den Boden gebracht, teilt Peter Schreck, Leiter Netze/Neubau beim WAL-Betrieb, mit. 06.01.2010 Mit dieser Maßnahme werde den Beschädigungen der Elsterdeiche durch mögliche Rohrbrüche vorgebeugt. In den vergangenen zwei Jahren hatte es WAL-Betrieb-Angaben zufolge zwei große Rohrbrüche an der alten Leitung gegeben. Die bereits begonnenen Arbeiten sollen laut Schreck fortgeführt werden, sobald es die Witterung zulasse. Dazu müsse auch der Elsterdeich durchstoßen werden. Für die Trinkwasserabnehmer gebe es durch die Baumaßnahme keine Einschränkungen.
Torsten Richter |
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06.01.2010
Mehrwertsteuerrückerstattung bei Trinkwasserhausanschlüssen
Taler, Taler,
du musst wandern …
In der Juni-Ausgabe der LWZ kündigte der
WAL an, dass die durch einen Verfahrensfehler
des Bundesfinanzministeriums
zu viel gezahlte Umsatzsteuer
auf Arbeiten an Trinkwasserhausaschlüssen
zurückerstattet
werden wird. Zum ohnehin riesigen
Aufwand kommt, dass durch die
Übertragung der Betriebsführung
an WAL-Betrieb nun steuerliche
Besonderheiten eine Rolle spielen.
Für die Jahre 2005 bis 2002 hat der
kaufmännische Bereich von WALetrieb
die Berichtigungen bereits
auf den Weg gebracht. Für alle bism
zum 30. September versandten Brichtigungen
(Jahre 2005 und 2004)
wird die Rückerstattung noch in
diesem Jahr erfolgen.
Der WAL kann aber die Steuerdifferenz
nur rückerstatten, wenn
er dieses Geld wiederum vom Finanzamt
erhält. Da der Verband
nur vierteljährliche Umsatzsteuervoranmeldungen
einreicht, erfolgt
die nächste Anmeldung für das IV.
Quartal 2009 erst im Februar 2010.
Demzufolge wird auch erst im März
2010 mit der Rückzahlung für 2003
bis Juli 2000 zu rechnen sein.
Für die seit 2006 durch WAL-Betrieb
erstellten Rechnungen gibt es seitens
der Finanzämter noch keine
klaren Regelungen. WAL und WALBetrieb
setzen sich wie gewohnt für
kundendienliche Lösungen ein und
werden in der nächsten Ausgabe der
Kundenzeitung darüber informieren
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12.12.2009

Bau-Boom beim WAL geht ins Finale
Satte 17 Millionen Euro will der Wasserverband Lausitz (WAL) im nächsten Jahr nochmals in neue Kanäle, Pumpstationen oder technische Anlagen investieren. Der ambitionierte Wirtschaftsplan für 2010 läutet zugleich eine Trendwende ein. Nach dem mehrjährigen Bau-Boom wird der WAL ab 2011 kleinere Brötchen backen und allmählich mit dem Abbau des neunstelligen Schuldenbergs beginnen, kündigte Verbandschef Dr. Roland Socher an.
Trotz der gewaltigen Kreditbelastung von knapp 111 Millionen Euro steuere das große Verbandsschiff durch ruhiges Fahrwasser, fügte Roland Socher seiner ausführlichen Analyse in der öffentlichen WAL-Sitzung am Donnerstagabend im Senftenberger Erlebnisrestaurant „Lido“ hinzu. Die aktuellen Gebühren für Trink- und Schmutzwasser blieben auch im zehnten Jahr stabil. Für 2010 ist im Wirtschaftsplan ein prognostizierter Gewinn von 2,1 Millionen Euro ausgewiesen. Selbst im laufenden Jahr rechnet Verbandschef Socher inzwischen mit einem Plus von etwa 1,95 Millionen Euro. Gegenüber den vorsichtigen Schätzungen vom Jahresbeginn würde sich der Gewinn damit mehr als verdoppeln.
Zur Finanzierung des geplanten 17-Millionen-Euro-Bauprogramms sind ab Januar nochmals neue Kredite in Höhe von fünf Millionen Euro erforderlich. Netto wächst damit der Schuldenberg des Wasserverbandes um 1,3 Millionen Euro, da parallel alte Bankdarlehen in Höhe von 3,7 Millionen Euro getilgt werden sollen. Einstimmig segneten die Vertreter aus den WAL-Kommunen diese Absichten zum Schluss mit dem neuen Wirtschaftsplan ab. In den vergangenen Jahren hatte diese hohe Neuverschuldung dagegen nicht immer nur Fürsprecher gefunden.
Bedenken zurückgestellt
Besonders die Gemeinde Schipkau mit Bürgermeister Siegurd Heinze (parteilos) an der Spitze warnte lange vor kaum abschätzbaren Risiken durch die Finanzierungspolitik beim WAL (die RUNDSCHAU berichtete). „Aufgrund des steten Einwohnerschwunds sowie der immer älteren Kundschaft müssen wir tatsächlich aufpassen, dass uns die angehäuften Schulden in zehn oder 15 Jahren nicht mit Zins und Zinseszins einholen“, wiederholte Heinze am Donnerstag seine oft geäußerten Bedenken. Zugleich bescheinigte Schipkaus Rathauschef dem Wasserverband aber einen „sehr beeindruckenden“ Ist-Zustand. Wie im vorigen Jahr schloss sich die Rennsportgemeinde erneut dem einhelligen Ja-Votum in der Verbandsversammlung an.
Planmäßig wird der WAL im Jahr 2010 sein flächendeckendes Programm zur zentralen Abwassererschließung in weiten Teilen zum Abschluss bringen. Geografische Schwerpunkte für die Neuanschlüsse beim Schmutzwasser sind Arnsdorf (1,04 Millionen Euro) und Hohenbocka (950 000 Euro). Größere Kanalbauten für den zentralen Abfluss ins Klärwerk stehen auch für die Grundstücke in Freienhufen südlich der Ortsdurchfahrt (250 000 Euro), in der Guteborner Weinbergstraße (150 000 Euro), im Oberweg in Großkmehlen (550 000 Euro) und in Kleinkmehlen in der Straße der Jugend (160 000 Euro) auf dem Programm.
In Lauchhammer-Nord beginnt im nächsten Jahr die angekündigte Erschließung und Netzentflechtung. Der erste Bauabschnitt soll nach den Worten von Verbandschef Socher mit etwa 310 000 Euro zu Buche schlagen. „Wir wollen die Arbeiten in Lauchhammer-Nord dann 2011 planmäßig fortsetzen, bevor in den Jahren 2012 und 2013 die Netzentflechtung in Kostebrau an der Reihe ist“, lautete Sochers Vorschau. Die Wirtschaftlichkeit der millionenschweren Erschließungsmaßnahmen zeigt sich aus seiner Sicht in den steigenden Erlösen beim Schmutzwasser sowie beim Anschlussgrad. Zur Jahrtausendwende besaßen 36 900 Einwohner im Verbandsgebiet einen dezen tralen Hausanschluss, bis zum nächsten Jahr soll sich diese Zahl auf 15 000 Bewohner verringern. Allein im Jahr 2008 hat der Wasserverband 1424 neue Hausanschlüsse beim Schmutzwasser in Betrieb genommen.
Millionen fürs Wasserwerk
Etwa 2,8 Millionen Euro will der WAL in den kommenden Monaten nochmals in das Tettauer Wasserwerk stecken. Geplant sind in diesem Fall der Neubau der Schlammbehandlung sowie die endgültige Gestaltung der Außenanlagen nach den jahrelangen Bauarbeiten auf dem dortigen Betriebsgelände. Für die Modernisierung des alten Verwaltungsgebäudes am Senftenberger Steindamm – heutiger Sitz des Dienstleisters WAL-Betrieb – ist ebenfalls eine halbe Million Euro reserviert. Diese Summe wurde von der Verbandsversammlung am Donnerstag allerdings mit einem vorläufigen Sperrvermerk bedacht. „Zur Zukunft unseres Bürohauses wird der WAL-Vorstand bis zum Sommer eine grundsätzliche Entscheidung treffen müssen“, unterstrich Verbandschef Roland Socher.
Von Oliver Sobe |
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25.10.2009

Bitte Beitrag anklicken:

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21.10.2009

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09.10.2009
Vollsperrung der Hanseatenstraße Senftenberg
Im Zuge der Reparatur des Schmutzwassersammmlers in der Hanseatenstraße Senftenberg (LR berichtete) ist ab kommenden Montag bis vorraussichtlich zur 43. Kalenderwoche eine Vollsperrung der Hanseatenstraße - Ecke Niemtscher Weg erforderlich. Die Umleitung über die Schulstraße ist ausgeschildert. In der Wolschinkastraße besteht Parkverbot, um den Busverkehr nicht zu behindern. WAL und WAL-Betrieb bitten für die Verkehrsbeeinträchtigungen um Verständnis und um besondere Aufmerksamkeit der Fahrzeugführer.
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06.10.2009
Nach Havarie in Hosena 200 Haushalte ohne Trinkwasser
Senftenberg Zu einem erneuten Rohrbuch ist es Montagnacht in der Rosa-Luxemburg-Straße/Ecke Lange Straße im Ortsteil Hosena gekommen. Als Folge eines Schalenbruches mussten sechs Meter Trinkwasserleitung durch den Bereitschaftsdienst von WAL-Betrieb ausgetauscht werden. 06.10.2009 Nach Informationen von Pressesprecher Ulf Riska waren 200 Haushalte für 14 Stunden von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Mit Wasserwagen ist eine Minimalversorgung gewährleistet worden. Andere vorhandene Medien im Schadensbereich erschwerten die Reparatur erheblich. Die 250er-Asbestzementleitung aus den 60er-Jahren war 150 Meter weiter bereits vor 14 Tagen gebrochen und musste repariert werden. Ein Reparaturtrupp von WAL-Betrieb war gestern auch in Senftenberg unterwegs. Nach einem Kanaleinbruch ist in der Hanseatenstraße/Ecke Niemtscher Weg eine halbseitige Absperrung vorgenommen worden. Der aus den 30er-Jahren stammende und in fünf Metern Tiefe liegende Schmutzwasserhauptsammler ist eingebrochen. Eine aufwendige Grundwasserabsenkung ist laut Ulf Riska für die Schadensbehebung erforderlich. Die Reparaturmaßnahme werde voraussichtlich am 16. Oktober abgeschlossen sein. Besondere Vorsicht im Baustellenbereich ist gefordert. red/ab
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22.07.2009


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21.07.2009

Wasserverband zündet bei Investitionen den Millionen-Turbo
Mit dem Start der Sommerferien hat der Wasserverband Lausitz (WAL) bei geplanten Investitionen den Turbo eingeschaltet. Auf fast 2,5 Millionen Euro summieren sich die Bauaufträge, die in der jüngsten Sitzung vom WAL-Vorstand vergeben wurden.
Mit dieser Entscheidung rückt auch der Startschuss für die zentrale Abwassererschließung im Ruhlander Ortsteil Arnsdorf in greifbare Nähe. „Mitte August werden die Kanalbauer vermutlich erste Aktivitäten entfalten“, schätzt WAL-Chef Dr. Roland Socher ein.
Bis spätestens zum Jahresende 2010 sollen etwa 750 Arnsdorfer erstmals einen direkten Anschluss ans Klärwerk erhalten. Die Überleitung der häuslichen Abwässer erfolgt bis Ruhland, von hier führt der unterirdische Leitungsweg in die BASF-Kläranlage nach Schwarzheide. Das günstigste Angebot beim öffentlichen Wettbieten um die Arnsdorfer Kanalbaustelle lag bei 1,494 Millionen Euro. Gegenüber den Prognosen im Wirtschaftsplan bedeute dies eine 15-prozentige Einsparung für den Verband, so WAL-Chef Socher.
Neues Rohr für Schwarzheide
Erneuert wird in den nächsten Wochen die wichtigste Trinkwasserader für Schwarzheide. Die sanierungsbedürftige Versorgungsstrecke reicht vom alten Wasserturm in Lauchhammer-Ost bis zur Höhe der SeeCampus-Baustelle am Südteich. Zuletzt hatte der Verband in jenem Abschnitt mit häufigen Rohrbrüchen an der altersschwachen Trinkwasserleitung zu kämpfen. Nach Berechnungen des Verbandes schlugen die Reparaturen allein in den vergangenen drei Jahren mit etwa 70 000 Euro zu Buche. Die neue Wasserleitung kostet knapp 300 000 Euro. Hierfür erhält der WAL aber eine 55-prozentige Förderspritze aus Potsdam.
Kanalbau in Ortrand vertagt
Ebenfalls auf den Weg gebracht wurde vom WAL-Vorstand die zentrale Abwassererschließung für 54 Einwohner aus der Oberhausstraße in Lauchhammer-Mitte (66 000 Euro), die Entflechtung des Schmutzwassersystems in der Neuen Straße in Großräschen mit 15 neuen Hausanschlüssen (67 000 Euro) sowie die Sanierung der vorhandenen Abwasserkanäle im Polenzweg in Senftenberg (149 000 Euro) und in der Ortrander Friedhofsgasse (60 000 Euro). „Dabei hat in der beschränkten Ausschreibung in manchen Fällen nur die Hälfte der angeschriebenen Firmen ein Angebot abgegeben“, sieht WAL-Chef Socher darin sogar eine Investitionsbremse. Den Neubau des Schmutzwasserkanals in der Ortrander Grenzstraße musste der WAL jetzt auf 2010 verschieben. Das günstigste Angebot war mit 137 000 Euro deutlich teurer als vorausberechnet. „Wir werden besonnen reagieren“, kündigte Socher eine Überarbeitung der Planungen an. Oliver Sobe
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03.07.2009
Moderate WALTrinkwasser-
Preise
Der Europäische Wirtschaftsdienst
(EUWID) hat kürzlich einen
Trinkwasserpreisvergleich
veröffentlicht. Danach zahlte ein
Zwei-Personen-Haushalt mit einem
angenommenen Verbrauch
von 80 Kubikmetern im Jahr 2007
im Bundesdurchschnitt 190 Euro.
Für den WAL ergibt sich bei dieser
Modellrechnung ein Jahrespreis
von 189 Euro. Darin enthalten
sind fast 9 Euro Wassernutzungsentgelt,
das es in anderen
Bundesländern meist nicht gibt.
Der Durchschnittspreis für das
Land Brandenburg liegt laut EUWID übrigens bei 224 Euro.
Der Pro-Kopf-Verbrauch beträgt
im WAL-Verbandsgebiet allerdings
nicht 40, sondern nur 27
Kubikmeter im Jahr. Der typische
Zwei-Personen-Haushalt zahlt
bei uns für sein Trinkwasser damit
nur 151 Euro im Jahr.

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03.07.2009
Neues zu
Altanschließern
Die Hoffnung auf ein schnelles
Handeln des Gesetzgebers hat sich
erfüllt, die Änderung des Kommunalabgabengesetzes
Brandenburg
ist beschlossene Sache. Der WAL
sieht nun keinen akuten Handlungsbedarf,
es bleibt vielmehr die
weitere rechtliche Bewertung der
Gesetzesnovelle abzuwarten. Die Verbandsversammlung wird zu gegebener
Zeit über eine Ergänzung
bzw. Änderung der Anschlussbeitragssatzung
befinden.
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29.06.2009
Umsatzsteuererstattung
Grundstücksbesitzer erhalten zu viel gezahlte Mehrwertsteuer nur für Trinkwasseranschlüsse zurück. Diese müssen laut einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes so besteuert werden wie das Medium, das sie transportieren. In Deutschland sind das sieben Prozent. Abwasseranschlüsse sind von der Entscheidung nicht betroffen.
Zur Rückzahlung siehe nächsten Beitrag. |
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26.06.2009
Umsatzsteuer-Differenz – ohne Antrag gibt's das Geld zurück!
WAL beendet finanzrechtliches Hin und Her bei Trinkwasseranschlüssen mit verbraucherfreundlicher Regelung
„Die Verbindung des Wasser
Verteilungsnetzes mit der
Anlage des Grundstückseigentümers
… gegen gesondert
berechnetes Entgelt fällt
unter den Begriff ‚Lieferung
von Wasser’ … und ist deshalb
ab Juli 2009 wieder mit
dem ermäßigten Steuersatz
zu versteuern.“ So urteilte der
Bundesfinanzhof (BFH) im Oktober
2008.
Damit wurde das Urteil des Europäischen
Gerichtshofs vom April 2008
in nationales Recht umgesetzt und
die gegenteilige Entscheidung des
deutschen Fiskus aus dem Jahr 2000,
der sich über Jahre auch der WAL bei
Arbeiten an Hausanschlüssen zu fügen hatte, revidiert. Das Bundesministerium
der Finanzen stellte daraufhin den
Versorgern frei, die von Kunden zu viel
gezahlte Umsatzsteuer rückwirkend zu
erstatten. Der WAL wird im Interesse
betroffener Kunden diesen hohen Aufwand
auf sich nehmen.
Teilweiser „Rechnungstausch“
Folglich dürfen mehrere Tausend Kunden
noch in diesem Jahr mit einem
erfreulichen Geldeingang rechnen. Der
Verband hat begonnen, alle betroffenen
Kunden anzuschreiben, eine gesonderte Antragstellung ist nicht nötig. „Wir haben
uns für die kundenfreundlichste
Variante der Rückerstattung entschieden“,
betont WAL-Vorsteher Dr. Roland
Socher. „Zwar ist der Aufwand enorm
hoch, weil ohne EDV-Routinen jeder
der über 4.000 Vorgänge einzeln bearbeitet
werden muss, doch möchten wir
unsere Kunden so gut es geht von den
Konsequenzen des jahrelangen finanzpolitischen
Hickhacks entlasten.“
Der WAL kann aber die Steuer nur rückerstatten,
wenn er dieses Geld wiederum
vom Finanzamt erhält. Für die seit
2006 durch WAL-Betrieb erstellten
Rechnungen ist dafür ein besonders
hoher formaler Aufwand notwendig.
Das Finanzamt erkennt die Betriebsführungsgesellschaft
nämlich nicht als
Wasserversorger an. Deshalb muss die
Rechnungsstellung rückabgewickelt und
durch Bescheide mit dem identischen
Netto-Betrag des Verbandes ersetzt
werden. Was dies für die Buchhaltung
bedeutet, ist leicht vorstellbar.
Abarbeitung angelaufen.
Die Mitarbeiterinnen des kaufmännischen
Bereichs von WAL-Betrieb
werden in den nächsten Monaten die Korrekturen abarbeiten. Um unnötige
Mühen und Schriftverkehr zu vermeiden,
bitten sie Folgendes zu beachten:
Es erfolgt keine Rückerstattung • für Leistungen vor Juli 2000 (bis dahin
galt der reduzierte Mehrwertsteuersatz), • an Rechnungsempfänger, die zum
Vorsteuerabzug berechtigt sind (wäre
Null-Summen-Spiel),
• für Trinkwasseranschlussbeiträge,
da laut Satzung der Bruttobetrag
festgeschrieben ist und damit für die
Betroffenen keine Erhöhung erfolgte,
• für alle Bauleistungen zur Schmutzwasserentsorgung. |
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Geldregen für mehrere Tausend WAL-Kunden
Senftenberg Mehrere Tausend Kunden des WAL dürfen noch in diesem Jahr mit einem erfreulichen Geldeingang rechnen: Der Verbandsvorstand beschloss auf seiner jüngsten Tagung, das vom Bundesministerium der Finanzen eingeräumte Wahlrecht zur rückwirkenden Erstattung von zu viel gezahlter Umsatzsteuer zu nutzen. Nach jahrelangem Rechtsstreit gilt ab dem 1. Juli 2009 wieder der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent für alle Leistungen zur Neuherstellung oder Veränderung von Trinkwasserhausanschlüssen. Im Juli 2000 wurde vom Bundesfinanzministerium der volle Steuersatz für diese Leistungen verfügt. Das Ministerium hat den Wasserversorgern in einem Schreiben von Mitte April freigestellt, rückwirkend die seinerzeit korrekt erstellten Rechnungen auf den ermäßigten Steuersatz zu ändern.
Einzelheiten zur korrekten Ausgestaltung dieser Regelung sollen Anfang Mai bei einem Termin im zuständigen Finanzamt geklärt werden. Der Verband wird danach alle betroffenen Kunden anschreiben und so zügig wie möglich die Rückerstattung vornehmen. Die Betroffenen müssen daher keine gesonderten Anträge stellen.
„Wir haben uns für die kundenfreundlichste Variante der Rückerstattung entschieden“, betont WAL-Vorsteher Dr. Roland Socher. „Zwar ist der Aufwand enorm hoch, weil keine EDV-Routinen zur Verfügung stehen und somit jeder der über 4000 Vorgänge einzeln bearbeitet werden muss, doch möchten wir unsere Kunden so gut es geht von den Konsequenzen des jahrelangen finanzpolitischen Hickhacks entlasten.“
Die Möglichkeit der Rückerstattung erstreckt sich allerdings nur auf Rechnungen ab dem 1. Januar 2004, heißt es in einer Pressemitteilung. Wegen der verbindlichen Steuerbescheide des Finanzamts bis 2003 seien bis dahin keine Änderungen mehr machbar.
„Von Seiten des WAL wird im Zusammenhang mit der Rückerstattung jedenfalls alles Mögliche im Interesse unserer Kunden getan“, versichert Dr. Socher und bittet gleichzeitig um etwas Geduld, denn die zusätzlich zu leistende Arbeit werde mehrere Monate in Anspruch nehmen. red
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Archiv |
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14.11.2008 LAUSITZER RUNDSCHAU
WAL weiter in Erfolgsspur
Wenn die kommunalen Vertreter beim Wasserverband Lausitz (WAL) in zwei Wochen über den Wirtschaftsplan für 2009 abstimmen, dürfte sich das Spannungsmoment im Sitzungsraum eher in Grenzen halten. Denn beim Blick auf das dicke Zahlenwerk dominiert die Beständigkeit. Im nächsten Jahr will der Verband erneut die stolze Summe von fast 18 Millionen Euro investieren. Nach der heutigen Prognose bleibt der WAL in der Gewinnspur.
Dabei steckt im erwarteten Jahresplus von rund 895 000 Euro sogar noch eine kosmetische Millionen-Korrektur. "Das Ergebnis wird durch zwei Abrissmaßnahmen außergewöhnlich stark belastet", erklärte WAL-Verbandschef Dr. Roland Socher im Pressegespräch. Zum einen soll in Tettau das alte, abgeschaltete Wasserwerk unter die Abbruchbirne kommen. Der geschätzte Kostenpunkt für dieses Vorhaben beträgt etwa 860 000 Euro. Außerdem will der Wasserverband die Aufräumarbeiten auf dem Gelände der früheren Kläranlage Großräschen zum Abschluss bringen. Durch die unerwartete Belastung des Betons mit polyzyklisch aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) waren die Sanierungskosten dieses Jahr unerwartet in die Höhe geschossen (die RUNDSCHAU berichtete). Für die Restarbeiten sind im neuen Wirtschaftsplan nochmals rund 180 000 Euro reserviert.
OLIVER SOBE
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12.11.2008 LAUSITZER RUNDSCHAU
Trotz Preisanstieg kein Einbruch bei häuslichen Fäkalmengen
OSL-Kreis Bei der mobilen Abfuhr von häuslichen Fäkalien hat der Wasserverband Lausitz (WAL) vorerst keinen Einbruch hinnehmen müssen.
Während im August etwa 8500 Kubikmeter aus den abflusslosen Sammelgruben bzw. biologischen Kleinkläranlagen gepumpt und zu den WAL-Kläranlagen gefahren wurden, summierte sich die Fäkalienmenge im Oktober auf etwa 8400 Kubikmeter. "Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies sogar eine 18-prozentige Steigerung", erklärte WAL-Chef Dr. Roland Socher gegenüber der RUNDSCHAU.
Zum 1. September traten beim Wasserverband neue Transportpreise für die mobile Fäkalentsorgung in Kraft. Der allergrößte Teil unter den Grundstücksbesitzern mit einer hauseigenen Sammelgrube war vom Preisanstieg betroffen (RUNDSCHAU berichtete).
Auch wenn am Verhalten der Betroffenen kaum etwas auf illegale Praktiken hindeute, flatterten dem WAL seit dem Spätsommer nach Sochers Worten zahlreiche Protestbriefe in den Briefkasten. Dennoch sieht der Verbandschef in der neuen Preisstaffel weiter einen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit. "Beschwerden tragen Leute vor, die nur kleine Fäkalienmengen abholen lassen. Gerade dort bleiben aber Zweifel an der ordnungsgemäßen Entsorgung", betonte Socher. os |
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Fragen zur mobilen Entsorgung |
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Ich lasse immer gleichzeitig mit
dem Nachbarn abfahren, warum
wird dennoch jedem die volle Anfahrtpauschale
berechnet?
Mit der Anfahrtgebühr sollen alle
Kosten abgedeckt werden, die unabhängig
von der transportierten Menge
und der gefahrenen Wegstrecke
bei jeder Grubenentleerung anfallen.
Das sind im Einzelnen die Aufwendungen
für die Disposition, die direkte
Grundstücksanfahrt mit dem Aus- und
Einrollen des Saugschlauchs, die
Ausstellung des Transportscheins,
die Leistungsabrechnung durch das
Transportunternehmen und die Rechnungslegung
durch den WAL an seine
Kunden. Diese Leistungen sind völlig
unabhängig davon, ob das Fahrzeug
anschließend zum Nachbargrundstück,
in die übernächste Straße oder zurück
zur Kläranlage fährt. Dieses Leistungspaket
wurde von uns so vorgegeben
und wird deshalb vom beauftragten
Transportunternehmen gegenüber dem
WAL so abgerechnet. Sollte aus Gründen,
die das Transportunternehmen zu
vertreten hat, eine zweimalige Anfahrt
erfolgen, wird natürlich nur eine Gebühr
berechnet.
Wir haben uns für die turnusmäßige
Entsorgung entschieden.
Wenn nun beispielsweise wegen
Urlaubs die Sammelgrube nur halb
gefüllt ist, trifft uns die Anfahrtpauschale
gewissermaßen doppelt.
Wenn sich der Urlaub tatsächlich so
gravierend auf die zu entsorgende
Menge auswirkt, müsste der Entsorgungsrhythmus
eventuell geändert
werden. Etwas Spielraum gibt es doch
eigentlich immer. Aber wie gesagt: Die
Anfahrtgebühr ist unabhängig von der
entsorgten Menge.
Ich habe manchmal den Verdacht,
dass bei den Entsorgungsfahrzeugen
der Zähler nicht richtig funktioniert,
einmal sagte der Fahrer „Ach,
da steckt ein Lappen drin, den hab'
ich nicht rausgekriegt.“
Das ist gewiss eine Ausnahme und
kann natürlich nicht hingenommen
werden. Das beauftragte Unternehmen,
also Schwarze Elster Recycling,
hat die Pflicht, für eine ordnungsgemäße
Erfassung zu sorgen. Beanstandungen
und Fragen sollten gleich an
diese Adresse gerichtet werden (Tel.:
035753 2602053, Herr Löbner).
Können Einrichtungen, die seit
Jahren regelmäßig größere Mengen
abfahren lassen, nicht einen
Rabatt erwarten?
Eine turnusmäßige Entsorgung ist tatsächlich
von Vorteil – letztlich für alle
Beteiligten. Unabhängig davon dürfen
laut Kommunalabgabengesetz Mengenraatte
allerdings nicht gewährt
werden.
Bei schwierigen Anfahrten kommt
ein Fahrer mit dem gro ßen Auto
klar, ein anderer traut sich nicht.
Wer entscheidet, wann ein Spezialfahrzeug
eingesetzt werden
muss?
Generell regelt § 7 Absatz 3 der Satzung
die örtlichen Bedingungen, gefordert
sind 3 Meter lichte Breite der
Zuwegung. Dennoch erfordern „ungünstige
Ecken“ mitunter artistisches
Fahrgeschick. Im Zweifelsfalle lohnt
ein Gespräch mit einem Verantwortlichen
im Transportunternehmen.
Wie werden zusätzliche Schlauchlängen
von über 25 Metern berechnet?
5 Meter Mehrlänge kosten je 2,50 EUR,
höchstens 30 zusätzliche Meter sind
möglich. Für alles, was über insgesamt
55 Meter hinausgeht, muss ein Spezialfahrzeug
geordert werden.
Ab September wird die Gebühr als
Summe aus der Anfahrtgebühr von
20 EUR und der mengenabhängigen
Transportgebühr von 4 EUR pro m³
erhoben. Warum?
Dieses Modell bietet einen deutlichen
und gewollten Anreiz für größere
Transportmengen, wodurch der
Transportpreis auch langfristig in
einem vertretbaren Rahmen gehalten
werden kann. Wer weiterhin auf die
mobile Entsorgung setzt, für den ist eine
Sammelgrube von mindestens 6 m³ Nutzinhalt zu empfehlen.
Wenn nur volle Gruben eine Anfahrt
lohnen, will ich die Entsorgung
nicht sieben Tage vorher anmelden
müssen.
Geht’s auch kürzer?
Das ist angesichts der Anzahl der
Kunden und der mit Schwarze Elster
vereinbarten Kapazitäten leider nicht
realisierbar.
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Beschlüsse der Verbandsversammlung vom 28. August 2008
Am 28. August tagte im Kulturhaus
Klettwitz turnusgemäß die Verbandsversammlung
des Wasserverbands
Lausitz. Auf der Tagesordnung des
höchstens WAL-Gremiums standen
nach den Vorlagen des Vorstands
mehrere bedeutende Beschlüsse.
Ein Schwerpunkt war die Feststellung
des geprüften Jahresabschlusses
2007 und des Lageberichts. Das
erwirtschaftete Jahresergebnis von
1,97 Mio. EUR soll auf neue Rechnung
vorgetragen werden und die
Eigenkapitalbasis des Verbandes
stärken. Damit einher ging die Entlastung
des Verbandsvorstehers
das Wirtschaftsjahr 2007.
Weiterhin beschloss die Verbandsversammlung
des WAL, auf
Ausschreibung der Stelle des Verbandsvorstehers
zu verzichten.
Wiederwahl von Dr. Roland Socher
als Verbandsvorsteher erfolgte
100 Ja-Stimmen bei einer Gegenstimme
durch die Vertreter der Mitgliedskommunen.
Wichtige Beschlüsse
der Verbands versammlung. |
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05.05.2008 |
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08.02.2008 |
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Vermessung für die Schmutzwasser-Planung
Lauchhammer - Nord
Für die Planung neuer Schmutzwasserleitungen des Wasserverbandes Lausitz (WAL) erfolgt die Vermessung in der gesamten Ortslage Lauchhammer – Nord. Dazu sind im Zeitraum Februar und März 2008 die Firmen
ESN, EnergieSystemeNord GmbH
Schäferstraße 61 in 01067 Dresden
TRIGIS, Vermessung und Geoinformatik GmbH
Leipziger Straße 48 in 09113 Chemnitz
mit Vermessungsarbeiten beauftragt.
Die Vermessungstätigkeiten sind im öffentlichen Bereich und auf den privaten Grundstücken erforderlich. Die Vermesser können sich entsprechend ausweisen. Wir bitten Sie, das Betreten Ihres Privatgrundstückes auf Anfrage zu ermöglichen, weil die gemessene Höhe am Haus für die Planung des Grundstücksanschlusses wichtig ist. Der genaue Erschließungsbereich Schmutzwasser ergibt sich aus der Planung.
Für die Vermessungsarbeiten sind von den Grundstückseigentümern keine Kosten zu tragen.
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07.02.2008 |
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Vermessung für die Planung Schmutzwasser und Trinkwasser
Großthiemig
Für die Planung von Schmutzwasser- und Trinkwasserleitungen des Wasserverbandes Lausitz (WAL) erfolgt die Vermessung folgender Straßen in Großthiemig: Rosenweg, Ringstraße, Str. zum Stützpunkt und Lauschgasse. Dazu ist im Zeitraum vom 11. Februar bis 29.Februar 2008 die Firma
ESN, EnergieSystemeNord GmbH
Schäferstraße 61 in 01067 Dresden
mit Vermessungsarbeiten im Ort beauftragt worden.
Die Vermessungstätigkeiten sind im öffentlichen Bereich und auf den privaten Grundstücken erforderlich. Die Vermesser können sich entsprechend ausweisen. Wir bitten Sie, das Betreten Ihres Privatgrundstückes auf Anfrage zu ermöglichen, weil die gemessene Höhe am Haus für die Planung des Grundstücksanschlusses wichtig ist. Der genaue Erschließungsbereich Schmutzwasser ergibt sich aus der Planung.Für die Vermessungsarbeiten sind von den Grundstücks-eigentümern keine Kosten zu tragen.
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11.12.2007 |
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Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzeptes (ABK)
Planfortschreibungen – für
manchen sind das nur dürftig getarnte Eingeständnisse meilenweiten
Auseinanderklaffens
von Absicht und Ergebnis. Andererseits
haben die meisten
von uns nur allzu gut in Erinnerung,
wohin dogmatisches
Beharren auf „Plantreue“ führen
kann.
Wie ergeht es in diesem Zwiespalt zwischen
früherer Vorgabe und aktuellen
Entwicklungen eigentlich dem Abwasserbeseitigungskonzept
des WAL?
Vom März 2003 datieren die wesentlichen
Ziele und grundsätzliche
Entscheidungen im Bereich Schmutzwasser-
Erschließung oder eben -Nicht-
Erschließung. Mit hohem Aufwand und
in einer Vielzahl von Beratungen mit
kommunalen Verantwortlichen wie
auch in Diskussionen mit Einwohnern
wurde eine langfristig gültige Strategie
umrissen. Sie wurde für den WAL
Handlungsvorgabe vom März 2004 bis
zum März 2008.
Das heißt, dass eben jetzt eine Fortschreibung
ansteht, die bis 2012 reicht.
Kommenden März soll die Verbandsversammlung
über entsprechende Bauvorhaben
bis 2012 und deren Kosten
befinden. Zuvor ist natürlich zu prüfen,
wie das 2003 beschlossene Abwasserbeseitigungskonzept
abgearbeitet
wurde und was noch offen ist.
Dabei zeigt sich, dass die Neuerschließungen
in den Ortslagen
Freienhufen, Lauchhammer-Mitte,
Lauchhammer-West, Grünewalde,
Hörlitz, Ruhland, Groß- und
Kleinkmehlen noch nicht vollständig
umgesetzt wurden. Zu den Schlussfolgerungen
hieraus gehört auch eine
Aktualisierung der veranschlagten
Baukosten.
Für den Zeitraum 2008–2012 stehen
Neuerschließungen in Kroppen,
Arnsdorf und Hohenbocka auf der
Tagesordnung. Die Erschließungsbereiche
in diesen Orten werden unter
besonderer Berücksichtigung der Baukosten
auf Wirtschaftlichkeit überprüft.
Grundsätzliche Änderungen sind nicht
vorgesehen, da die Beschlüsse von
2003 weiterhin gelten.
Nicht aus dem Blickfeld geraten darf
auch die Sanierung der bestehenden
Kanalnetze, sonst tritt die untere
Wasserbehörde auf den Plan. In der
Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzepts
wird der Zustand der
Schmutzwasser-Netze erfasst und
anhand der Betriebserfahrung sowie
der TV-Befahrungen bewertet. Dies
geht einher mit einer Kostenschätzung
und einer Dringlichkeitsbestimmung.
Darauf aufbauend werden die
Sanierungsmaßnahmen in Realisierungszeiträume
eingeteilt: kurzfristig – innerhalb des nächsten Jahres,
mittelfristig – innerhalb von 5 Jahren.
Auch langfristige Maßnahmen werden
benannt. Bis dahin gibt es jedoch noch
einige Fortschreibungen …
Ortsmitte Hohenbocka – auch hier steht die zentrale Schmutzwassererschließung im Konzept. |
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18.Mai 2007 |
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Beginn der Erschließungsarbeiten in Lauchhammer-Ost
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Im Auftrag des Wasserverbandes Lausitz beginnen am 25.06.2007 in Lauchhammer-Ost im Bereich
Freih. V. Löwendahl Str., Str. Zum Wasserturm, Goethe Str., F.-Engels-Str., Teile der J.-S.-Bach-Str. und der Str. Zum Waldblick
die Arbeiten zur zentralen Schmutzwassererschließung mit der Verlegung der Schmutzwasserleitung sowie der Auswechselung der Trinkwasserleitung. Geplant ist eine Bauzeit bis Ende November 2007. Die Arbeiten werden in 2 Bauabschnitten durchgeführt. Während der Arbeiten kann es zu Behinderungen kommen, für die wir um Verständnis bitten. Die betreffenden Anwohner werden vor Beginn des jeweiligen Bauabschnittes rechtzeitig informiert. Mit den Baumaßnahmen ist die Firma rtl aus Lauchhammer beauftragt.
Für Ihre Rückfragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 03573 803 227 gern zur Verfügung.
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9.Mai 2007 |
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Startschuss für neues Wasserwerk
Als größte Investition in der Geschichte des Wasserverbandes Lausitz beschrieb der Verbandsvorsteher, Dr. Roland Socher, das neue Wasserwerk in Tettau, das vergangenen Freitag in Betrieb ging.
Zu diesem Anlass waren Vertreter aus der Wirtschaft, aus den Kommunen und Personen des öffentlichen Lebens nach Tettau gekommen. Unter ihnen auch der Umweltminister und Festredner Dr. Dietmar Woidke, der nach seiner Ansprache gemeinsam mit dem Verbandsvorsteher des WAL, Dr. Roland Socher, symbolisch das in 18-monatiger Bauzeit errichtete Wasserwerk in Betrieb nahm. Insgesamt zehn Millionen Euro kostete der Neubau, fünf Millionen Euro steuerte das Land Brandenburg dazu. Mit dem Neubau des Wasserwerkes in Tettau, wo vor Ort bereits seit über 50 Jahren aus dem Lausitzer Urstromtal Wasser gepumpt wird, sichert man langfristig beste Trinkwasserqualität und die Versorgung von rund 120.000 Menschen in 25 Städten und Gemeinden. So werden im Durchschnitt täglich 23.000 Kubikmeter Wasser aus 20 bis 30 Metern Tiefe gefördert, nach der neuesten Technik aufbereitet und gelangen dann über das Leitungsnetz von über 1.400 Kilometern Gesamtlänge zum Endverbraucher.
(bjn - WochenKurier 09.05.2007)
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12.03.2007 |
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Am Wochenende: Neue Wasser Zeitung
Über aktuelle Bauvorhaben im Trinkwasser- und Abwasserbereich Ihres Wasserverbandes informiert Sie die jüngste Ausgabe der Wasser Zeitung, die am Wochenende in Ihrem Briefkasten stecken wird. Weiter gibt es viele interessante Neuigkeiten rund ums Wasser wie die Dienstleistungen der Unteren Wasserbehörde in den Kreisen, die Faszination des Elementes Wasser für Künstler oder die hohe Schule der Kochkunst für einen schmackhaften Lammbraten zum Osterfest. Und wenn Sie mit Fortuna im Bunde sind, können Sie bei dem Preisrätsel Ihre Haushaltskasse aufbessern. Ein Blick in die neue Wasser Zeitung lohnt also auf jeden Fall. |
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16.01.2007 |
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Vermessung für die Schmutzwasserplanung in Kostebrau
Für die Planung eines neuen Schmutzwasserkanalnetzes des Wasserverbandes Lausitz (WAL) erfolgt die Vermessung der gesamten Ortslage Kostebrau. Dazu ist im Zeitraum vom 19.Januar bis 16.März 2007 die Firma
ESN, EnergieSystemeNord GmbH, Schäferstraße 61 in 01067
Dresden
mit Vermessungsarbeiten im Ort beauftragt.
Die Vermessungstätigkeiten sind im öffentlichen Bereich und auf den privaten Grundstücken erforderlich. Die Vermesser können sich entsprechend ausweisen. Wir bitten Sie, das Betreten Ihres Privatgrundstückes auf Anfrage zu ermöglichen, weil die gemessene Höhe am Haus für die Planung des Grundstücksanschlusses wichtig ist. Für die Vermessungsarbeiten sind von den Grundstücks-eigentümern keine Kosten zu tragen.
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05.01.2007 |
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WAL: Bau-Boom geht weiter |
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aus LR vom 05.01.2007 |
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"Die Kennziffern für 2007 im gerade beschlossenen Wirtschaftsplan des Wasserverbandes Lausitz (WAL) erscheinen gigantisch. Rund 27,4 Millionen Euro will der Verband dieses Jahr wieder in den Ausbau der Ver- und Entsorgungsnetze stecken, dafür notfalls auch neue Kredite in Höhe von acht Millionen Euro aufnehmen. WAL-Chef Dr. Roland Socher weist dennoch jeden Zweifel an dieser offensiven Verbandsstrategie zurück. „Unsere Berechnungen liegen auch auf lange Sicht im grünen Bereich“, sagte er im RUNDSCHAU-Gespräch. In der Praxis, so Sochers Erwartung, werde der WAL im laufenden Jahr ohnehin „nur“ etwa 20 Millionen Euro investieren können.
Die Höhe der Neuverschuldung wird vor allem in Großräschen und Schipkau kritisch beäugt. Die Investitionspolitik des Verbandes müsse sich am Einwohnerschwund orientieren, sehen Schipkaus Bürgermeister Siegurd Heinze und sein Großräschener Amtsbruder Thomas Zenker perspektivisch die Gefahr einer Gebührenexplosion. Aus diesem Grund hatte Heinze Anfang Dezember den Vorsitz in der WAL-Verbandsversammlung niedergelegt (die RUNDSCHAU berichtete).
„Der Verband hat seit dem Jahr 2000 etwa 70 Millionen Euro investiert, dabei die Gebühren stabil und den Schuldenstand bei 104 Millionen Euro konstant gehalten“, hält Socher seinen Kritikern entgegen. Bis 2011 wolle der WAL zwar 17 Millionen Euro an neuen Darlehen aufnehmen, dafür mit knapp 16,7 Millionen Euro fast die identische Größenordnung tilgen. Positiv würden sich auch die günstigen Finanzierungsbedingungen bemerkbar machen. „Bei langfristigen Kreditverträgen haben wir zurzeit Zinssätze von etwa vier Prozent“, betont der Verbandschef. Anfang 2003 hatte die WAL-Familie nach ausgiebiger Diskussion das millionenteure Programm zum Ausbau des zentralen Abwassernetzes verabschiedet.
Inzwischen seien die ersten Erfolge ablesbar. „Seit Silvester hängen zum zweiten Mal in der Verbandshistorie mehr Einwohner an einem Schmutzwasserkanal als im Jahr davor“, kennt auch WAL-Chef Socher den demografischen Negativtrend in der Region. Der Verband kanalisiere aber gerade Gebiete, so glaubt er, die vergleichsweise weniger stark vom Einwohnerrückgang betroffen sein werden. Bis 2010 will der WAL einen Anschlussgrad von 80 Prozent erreichen und dann 67 500 Einwohner zentral entsorgen. Vor zwei Jahren «hingen» nach Verbandsangaben rund 10 000 Leute weniger am Kanal.
Gute Ergebnisvorschau bis 2011
Zufrieden blickt Socher auch auf die Ergebnisprognosen. Nach einem eingeplanten Überschuss von drei Millionen Euro im vorigen Jahr erwartet der Verband in zwölf Monaten ein Plus von zwei Millionen Euro. Bis 2011 weist die Vorschau satte Millionen-Gewinne aus. „Ich verstehe daher die Argumente der Kritiker nicht. Die Investitionen stabilisieren aus meiner Sicht die Wasserpreise. Auch langfristig“, erklärt Socher nochmals.
Allerdings musste der Verband in diesem Jahr bei den Investitionen auch gewaltige Abstriche hinnehmen. Statt der vorgesehenen 29,9 Millionen Euro wurden bis zum Silvestertag nur zwei Drittel der eingeplanten Summe verbaut. Bekannte Gründe seien die späte Bewilligung von Fördergeldern sowie lange Genehmigungszeiten bei den Behörden. Vermutlich wird der WAL auch im neuen Jahr das beschlossene Investitionspaket nicht in der gewünschten Größenordnung umsetzen können, vermutet Roland Socher.
Laut Einzelplan sollen knappe 19 Millionen Euro (inklusive 4,75 Millionen Euro Fördergeld) allein in den Schmutzwassersektor fließen. Schwerpunkte beim Kanalausbau will der Wasserverband in Lauchhammer-West (3,22 Millionen Euro), Lauchhammer-Ost (1,67 Millionen Euro), Grünewalde (850 000 Euro), Ruhland (1,32 Millionen Euro), Schipkau (940 000 Euro), Hosena (1,1 Millionen Euro), Brieske (950 000 Euro) und Großräschen (910 000 Euro) setzen.
Tettauer Wasserwerk steht
In die Trinkwassersparte möchte der WAL weitere 8,42 Millionen Euro (980 000 Euro Fördergeld) stecken. Knappe 4,52 Millionen Euro sollen dabei in die Sanierung des Leitungsnetzes fließen. Weit fortgeschritten ist hingegen der Neubau der Aufbereitungsanlagen im Tettauer Wasserwerk. „Die bautechnischen Arbeiten sind weitgehend erledigt. Noch im Januar werden wir mit den Funktionsproben an den Aggregaten beginnen“, bilanziert Verbandschef Socher zufrieden. Etwa sieben Millionen Euro flossen 2006 in die Sanierung der Tettauer Wasseraufbereitung sowie in den neuen, etwa sieben Kilometer langen Rohwasserzuleiter von der Brunnengalerie bei Frauendorf. " |
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01.09.2006 |
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Verkehrsbeeinträchtigungen in Großräschen
Ab 04.09.2006 beginnt im Auftrag des Wasserverbandes Lausitz (WAL) ein weiterer Bauabschnitt der Verlegung von Trink- und Schmutzwasserleitungen in Großräschen, Rudolf-Breitscheid-Straße. Betroffen ist der Knotenpunkt Rudolf-Breitscheid-Straße/Bahnhofstraße, der voll gesperrt werden muss. Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert. Wir bitten um Verständnis für die Einschränkungen während der Bauzeit.
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29.08.2006 |
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Falsche Rohrreiniger unterwegs
Der Verband deutscher Rohr- und Kanal-Technik-Unternehmen (VDRK) warnt vor Betrügern in der Branche. Sie versuchten, Grundstücksbesitzer zu teuren und unnötigen Aufträgen zu überreden.
Dazu bieten sie über Call-Center oder Werbebroschüren preisgünstig eine TV-Untersuchung der privaten Abwasseranlage an. Gezeigt würden dem Kunden nach der angeblichen Untersuchung jedoch Video-Aufzeichnungen von Rohren in sehr schlechtem Zustand. (ddp) |
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02.08.2006 |
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Schmutzwassererschließung in Ortrand
-Grenzstraße und Frauenweg-
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Im Jahr 2005 erfolgte im Auftrag des Wasserverbandes Lausitz (WAL) die Planung für den Bau neuer Schmutzwasserleitungen in der Grenzstraße und im Frauenweg. Die in der Grenzstraße schon vorhandene Leitung sollte saniert und ansonsten neue Kanäle verlegt werden. Beim Land Brandenburg wurde für die Baumaßnahme eine Förderung beantragt, der Antrag jedoch abgelehnt. Sanierungen werden nur gefördert, wenn der Kanal in allen Haltungen Schäden der schlechtesten Zustandsklasse aufweist. Dies war (noch) nicht der Fall. Für die restliche Grenzstraße und den Frauenweg liegen die Baukosten für die Schmutzwassererschließung im Verhältnis zu den dort gemeldeten Einwohnern über der vom Land gesetzten Obergrenze von 2.200 € pro Einwohner (€/EW). Der Wasserverband Lausitz und die Stadt Ortrand hatten nun zu entscheiden, ob die Baumaßnahme ohne Förderung realisiert werden kann. Grundsätzlich ist für den Verband eine Schmutzwassererschließung dann wirtschaftlich, wenn die Baukosten für die Errichtung des Kanals unterhalb der Grenze von 2.000 € pro dort wohnendem Einwohner liegen. Durch diese Kostenbegrenzung ist gewährleistet, dass der Neubau von Schmutzwasserkanälen nicht zur Erhöhung der Schmutzwassergebühren führt. Die spezifischen Kosten für die Neuerschließung liegen mit 2.400 €/EW deutlich zu hoch, so dass die Realisierung zurzeit nicht zu vertreten ist. Mit der planmäßigen Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzeptes des WAL im Jahr 2008 soll eine abschließende Entscheidung zur zentralen Schmutzwassererschließung für den genannten Bereich erfolgen.
Bei Fragen zur Entsorgungssituation einzelner Grundstücke wenden Sie sich bitte an den Bereich Fachingenieure, Tel. 03573 803-241. |
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21.07.2006 |
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Kein Wassermangel trotz anhaltender Hitze zu befürchten |
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Trotz des gegenwärtigen hohen Wasserberdarfs ist die Versorgung der Bevölkerung des Verbandsgebietes und benachbarter zu versorgender Verbände mit frischem Trinkwasser sichergestellt. Wassermangel ist nicht zu befürchten. Gefördert aus einer Tiefe zwischen 20 und 30 m im Lausitzer Urstromtal hat sich dieses als sichere und zugleich hochwertige Wasserquelle erwiesen. |
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Juli 2006 |
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Vermessungsarbeiten in Schraden und Lieskau
Die Wasserverband Lausitz Betriebsführungs GmbH führt derzeit gemeinsam mit der Firma
ESN, EnergieSystemeNord GmbH, Schäferstraße 61, 01067 Dresden
die systematische Datenersterfassung des Wassernetzes im Rahmen des Projektes Geografisches Informationssystem (GIS) in der Ortslage :
Schraden und Lieskau durch.
Dabei werden Vermessungstätigkeiten und Begehungen innerhalb der Ortslage, teilweise aber auch auf privatem Grund im Bereich des Hausanschlusses außerhalb des Gebäudes, notwendig sein.
Die Mitarbeiter der o. g. Firma werden sich dazu im Einzelfall bei den Eigentümern anmelden.
Diese Maßnahme dient zu Verbesserung der beim WAL vorhandenen Lagepläne und zur Erhebung von technischen Daten und führt zu keinerlei finanziellen Belastungen der Anschlussnehmer und Grundstückseigentümer. Die Mitarbeiter der vom WAL beauftragten Dienstleistungsfirma können sich mit entsprechenden Legitimationen ausweisen.
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Jugend denkt Zukunft, bitte Bild anklicken

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